Peer Group: Deutsche Investmentholding
Was die meisten deutschen Investmentholdings tatsächlich nutzen. Portfolio-Verwaltung, Dividendenverfolgung, Verrechnungspreise und konsolidierte Finanzberichterstattung.
Geschätzte monatliche Kosten: €1250-3050
So funktioniert dieser Stack
Tochtergewinne → Dividendenerklärungen → Fyrst verwaltet Multi-Währungs-Transfers → DATEV konsolidiert Finanzdaten → Verrechnungspreis-Dokumentation vorbereitet → Steuerspezialist optimiert Körperschaftsteuer
App-Kompatibilität
Wie gut die Apps in diesem Stack zusammenarbeiten
3/6 Paare bekannt
Integrationen
Hinweise
Keine bekannte Integration zwischen fyrst und agicap
Keine bekannte Integration zwischen fyrst und hubspot
Keine bekannte Integration zwischen agicap und hubspot
- Nativ
- API
- DATEV
- Zapier
- CSV/Manuell
- Unbekannt
Apps & Services in diesem Stack
Jede Kategorie zeigt die empfohlene App oder den Service und Alternativen. Klicke auf ein Element für mehr Details.
FYRST
Digitales Geschäftskonto der Deutschen Bank. Deutsche Zuverlässigkeit mit modernen Features.
Warum diese Wahl
Von Investoren mit Holdingstrukturen weitverbreitet für professionelle Corporate-Banking-Bedürfnisse eingesetzt. Holdings verlassen sich auf etablierte Bankbeziehungen für Multi-Währungskonten, Dividendenabwicklung und Private-Banking-Beratung für Kapitalallokationsentscheidungen.
Wann wechseln
Deutsche Bank für Holdings mit 100 Mio. €+ Vermögen.
Alternativen
DATEV
Das Rückgrat der deutschen Steuerberatung. Dein Steuerberater nutzt wahrscheinlich DATEV.
Warum diese Wahl
Branchenstandard in Immobilien- und Investmentholdings für Tochtergesellschafts-Portfolioverwaltung. DATEV ist bewährt in der Portfolioverwaltung, geschätzt für Konsolidierung von Tochter-Daten, Verfolgung konzerninterner Transaktionen und Führung der Verrechnungspreisdokumentation.
Wann wechseln
Entfällt.
Alternativen
accountable
Warum diese Wahl
Von Investmentprofis für komplexe Holdinggesellschafts-Steueranforderungen geschätzt. Spezialisten bieten Expertise in Verrechnungspreisen, Dividendensteueroptimierung, Korperschaftsteuer/Gewerbesteuer-Koordination und Zinsschrankenkonformität.
Wann wechseln
Entfällt.
Alternativen
Warum diese Wahl
Unverzichtbar für Multi-Entity-Holdingstrukturen, die konsolidierte Cash-Übersicht über Tochtergesellschaften benötigen. Agicap bietet Echtzeit-Cash-Position-Monitoring, Intercompany-Transferplanung und Dividendenausschüttungsprognosen, die komplexe Holdingportfolios erfordern.
Wann wechseln
finban bei einer einzelnen Gesellschaft mit einfacheren Cashflow-Anforderungen.
Alternativen
Warum diese Wahl
HubSpot Free CRM bietet unbegrenzte Nutzer, Deal-Pipeline und Kontaktverwaltung. Native lexoffice-Integration verbindet CRM mit deutscher Buchhaltung.
Wann wechseln
Pipedrive für vertriebsorientierte Teams, oder CentralStationCRM für mehr Einfachheit.
Alternativen
Über diesen Unternehmenstyp
Eine deutsche Holding (vermögensverwaltende GmbH) ist eine leistungsstarke Struktur für Unternehmer mit mehreren Firmen, größeren Investments oder konkreten Exit-Plänen. Statt das gesamte Einkommen privat zu versteuern (bis zu 45 %), kann eine Holding Dividenden zu 95 % steuerfrei vereinnahmen und das Vermögen zur Reinvestition im Unternehmen halten. Der einfachste Anwendungsfall: Du hältst die Anteile an deiner operativen Gesellschaft über eine Holding. Die Dividenden fließen nahezu steuerfrei nach oben. Du zahlst dir ein moderates Gehalt, und das Vermögen wächst in der Holding bei 30 % Körperschaftsteuer statt 45 % im Privatbereich. Wenn du später aus der Holding aussteigst, ergeben sich weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Holding-Strukturen bringen zusätzliche Komplexität und Kosten mit sich. Du brauchst eine zweite Buchhaltung, mehr Arbeit für den Steuerberater und zusätzlichen Compliance-Aufwand. Die Vorteile lohnen sich in der Regel, wenn dein Einkommen über 100.000–150.000 € liegt oder wenn du mehrere Unternehmungen, Investments oder einen generationenübergreifenden Vermögensübergang planst. Lass dich vor der Gründung von spezialisierten Beratern begleiten.
Typische Herausforderungen
- Komplexität und Kosten der Gründung
- Laufender Verwaltungsaufwand
- Planung von Gehalt vs. Dividende
- Vermögensverwaltung innerhalb der Holding
- Nachfolge- und Exit-Planung
Compliance-Anforderungen
- 95 % Dividendenfreistellung (§8b KStG)
- Holding-GmbH oder GmbH & Co. KG als Struktur
- Erweiterte Kürzung bei der Gewerbesteuer
- Exit- und Verkaufsplanung
- Substanzanforderungen
Warum dieser Stack funktioniert
- Einfache Holding-Buchhaltung (oft minimal)
- Anbindung an die operativen Gesellschaften
- Unterstützung steueroptimierter Strukturen
- Möglichkeit zur Erfassung von Investments
- Fokus auf langfristige Vermögensplanung
Häufig gestellte Fragen
Wann sollte ich in Deutschland eine Holding gründen?
Eine Holding kommt infrage, wenn: dein Jahreseinkommen über 100.000–150.000 € liegt, du mehrere Unternehmen hast oder planst, du langfristig Vermögen aufbauen willst oder Exit bzw. Nachfolge planst. Die Gründungskosten (2.000–10.000 € inklusive Rechtsberatung und Notar) und die laufenden Kosten (3.000–5.000 €/Jahr) müssen durch die Steuerersparnis gerechtfertigt sein. Rechne die Szenarien mit einem Spezialisten durch.
Wie funktioniert die 95-%-Dividendenfreistellung?
Wenn deine Holding-GmbH Dividenden von Tochtergesellschaften erhält, an denen sie beteiligt ist, sind 95 % steuerfrei (§8b KStG). Nur 5 % gelten als nicht abzugsfähige Betriebsausgaben, sodass effektiv rund 1,5 % Steuer auf die Dividenden anfallen. So kannst du nahezu den vollen Dividendenbetrag reinvestieren – im Vergleich zu rund 26 % Steuer, wenn du die Dividende privat erhältst. Ein starker Hebel für den Vermögensaufbau.
Welche Struktur ist besser: reine Holding-GmbH oder GmbH & Co. KG?
Reine GmbH: einfacher und für die meisten Unternehmer ausreichend. GmbH & Co. KG: komplexer, bietet aber Flexibilität bei der Gewinnverteilung und ist teils besser für Immobilienbestände geeignet. Die KG-Struktur kann in manchen Fällen Vorteile bei der Gewerbesteuer haben. Sprich mit einem spezialisierten Steuerberater – die richtige Wahl hängt von deiner konkreten Situation ab.
Was brauche ich für die laufende Verwaltung einer Holding?
Wenig Aktivität bedeutet wenig Verwaltung. Grundbedarf: ein eigenes Bankkonto, ein Jahresabschluss (oft einfach), Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuererklärungen sowie die Betreuung durch einen Steuerberater (meist 2.000–4.000 €/Jahr). Wenn die Holding aktiv investiert oder Mitarbeiter hat, steigt die Komplexität. Dokumentiere die Aktivitäten von Holding und operativer Gesellschaft sauber getrennt.
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